Selbstverteidigung – Training & Techniken zu Ihrem Schutz

Inhaltsverzeichnis

Selbstverteidigungs-Training: Wie sollen Sie sich in Gefahrensituationen richtig verhalten? Viele Menschen wissen es schlicht nicht.

Ein Zweikampf läuft stets in bestimmten Phasen ab. Effektive Selbstverteidigung berücksichtigt genau dies.

Zunächst kommt es zum Blickkontakt.

Es folgt eine Phase der verbalen Konfrontation. Wenn Sie Selbstverteidigungstricks kennen, haben Sie weniger Angst.

Spucken und Schubsen sind die nächste Phase der Eskalation. Es folgen womöglich Treten und Schlagen.

Die Vorkampfphase ist entscheidend für den weiteren Verlauf

Am Boden liegende Kontrahenten müssen Tritte auf den Kopf befürchten. Selbstverteidigung-Tipps können lebensrettend sein. Konfrontationen werden oft durch bekannte Sätze eingeleitet.

Bleiben Sie am Ball.

Wir geben Ihnen gerne noch mehr Tipps und Techniken mit auf den Weg - für Sie und Ihre Familie.

Was guckst du so blöd? Hast du ein Problem? Ist irgendwas? Das sind typische Phrasen einer drohenden Konfrontation.

Optimale Selbstverteidigung für Frauen muss jetzt richtig reagieren. In jeder Stufe der Eskalation kann adäquat reagiert werden. Das ist die gute Nachricht.

Effektive Selbstverteidigung findet immer einen Weg. Sich der verschiedenen Phasen bewusst zu werden ist die Kunst. Optimale Selbstverteidigung bereitet genau darauf vor.

Das verkleinert die Angst und macht innerlich stark. Die Vorkampfphase kann ganz gezielt geübt werden.

Selbstverteidigung Tipps helfen verschiedene sinnvolle Maßnahmen zu treffen. Das muss schnell geschehen.

Übung macht den Meister.

Selbstverteidigung setzt auf Wissen und Erfahrung

Selbstverteidigungstricks erschweren dem Angreifer sein Opfer zu treffen. Der Verteidiger befindet sich durch die Maßnahmen eindeutig im Vorteil.

Eine getarnte Vorarmposition ist als beschwichtigende Armhaltung einer der Selbstverteidigungstricks. Denn dies ermöglicht einen sehr schnellen Gegenangriff.

In der Tat ist Angriff oftmals die beste Verteidigungsstrategie. Schützen Sie sich optimal vor Schlägern.

Seien Sie stets wachsam. Denn aus dem Nichts entstehen Gefahrensituationen nur selten. Wenn sich jemand nähert oder Sie anstarrt, vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl.

Stellen Sie Ihr Ego möglichst ab. Gehen Sie Provokateuren besser gezielt aus dem Weg. Das ist ein Zeichen von Stärke.

Senken Sie den eigenen Blick nicht nach unten. Denn das symbolisiert eine Opferhaltung.

Regelmäßiges Training bereitet optimal vor

Schauen Sie maximal 1 Sekunde direkt in die Augen. Dann schauen Sie einfach selbstbewusst an einem potentiellen Schläger vorbei.

Diskutieren Sie nicht für den Fall dass Sie angerempelt werden. Sagen Sie ruhig laut Entschuldigung, erwarten Sie jedoch keine Antwort.

Jetzt einfach zügig weitergehen und den Täter aus dem Augenwinkel beobachten. Vermeintliche Friedensangebote sind absolut fehl am Platz.

Umarmen oder Händeschütteln sind also kontraproduktiv.

Angriff ist die beste Verteidigung für den Fall, dass der Täter Sie attackiert. Mechanismen der Selbstverteidigung funktionieren durch Übung.

Spielen Sie mögliche Szenarien durch. Denn gut vorbereitet sind Sie selbstsicherer und selbstbewusster im Ernstfall.

Fähigkeiten und Charakterzüge werden durch regelmäßiges Training entwickelt.

Der potentielle Täter wird Sie dann wahrscheinlich nicht zum Opfer auserwählen.

Die richtige Atemtechnik

Selbstverteidigung ist weniger eine reine Kraftsache. Vielmehr kommt es auf die richtige Technik an.

Dabei spielen nicht nur die Griffe und Kombinationen eine zentrale und wichtige Rolle.

Auch Fitness und Schnelligkeit muss auf dem Programm stehen. Doch auch die beste Fitness und die bestsitzenden Griffe nützen nicht, wenn die richtige Atemtechnik fehlt.

Ohne das richtige Atmen geht Ihnen schnell die Luft aus und es wird schwieriger sich zu verteidigen.

Wichtig ist, dass der Körper mit der Atmung verschmilzt und diese ganz von allen erfolgt. Somit läuft dieser Prozess bei Ihnen nach einiger Zeit vollkommen automatisch ab.

Demnach müssen Sie sich nicht einmal mehr darauf konzentrieren. Je besser Ihre Atmung ist, umso mehr Kraft können Sie in die einzelnen Griffe und Techniken stecken.

Dies bietet vor allem für Frauen den Vorteil, dass sie nicht übermäßig an Körperkraft besitzen müssen.

Es gilt der Grundsatz, dass bei jedem Griff und bei jeder Technik ausgeatmet wird. Somit können Sie viel Schwung in Ihre Aktionen legen.

Das Ausatmen erfolgt demnach immer dann, wenn es zu einer Kraftanstrengung kommt.

Wenn Sie kräftig ausatmen, so unterstützen Ihre Bauchmuskeln den Griff auf natürliche Art und Weise.

Die Vollständigkeit der Atmung

Es ist wichtig, dass wirklich bei jeder Aktion geatmet wird. Besonders in der Hektik kann dies schnell vergessen werden.

Darum sollte man diese Techniken bei der Selbstverteidigung immer wieder wiederholen. Atmet man richtig, so kann man diese im Grunde nicht vergessen.

Dadurch, dass die Lunge sich beim Ausatmen vollkommen entleert, sucht sich diese von sich aus frische Luft.

Somit wird keine zusätzliche Anspannung von Muskeln erforderlich und es wird zu einem regelrechten Automatismus.

Ebenso spart es Ihre Kräfte, da keine zusätzlichen Muskelgruppen beansprucht werden.

Somit schaffen Sie durch die richtige Atemtechnik eine wichtige Grundlage, um Ihren Körper als Waffe optimal einsetzen zu können.

Die Atmung in Kombinationen

Sollen allerdings Techniken in Kombination ausgeübt werden, so ist eine Atmung nach jedem Griff nicht unbedingt ratsam.

Diese würde nämlich dazu führen, dass sich Ihre Griffe verlangsamen. Besonders bei der Verteidigung kann das viele Nachteile mit sich bringen.

Bei gewissen Kombinationen kann es demnach sinnvoll sein, eine längere Periode beim ein- und ausatmen zu wählen.

Allerdings gibt es Kombis, welche sehr schnell vonstatten gehen. An dieser Stelle spricht man von einem sogenannten Sprint.

Hier kann es sehr wohl ratsam sein, viele kleine Atemzüge einzubauen. Diese geben nochmals Power und verleihen beispielsweise Ihren Schlägen mehr Kraft.

Welche Atemtechnik für welche Technik der Verteidigung am geeignetsten ist, ist demnach nicht immer gleich zu erkennen und muss entsprechend geübt werden.

Die Maximalkraft

Wenn Sie Aktionen mit Ihrer Maximalkraft durchführen möchten, so ist die vollständige Atmung das einzige Mittel dazu.

Durch eine vollständige Atmung, welche die Lunge vollkommen entleert, findet eine sogenannte submaximale Kontraktion statt.

Das bedeutet, dass Ihr Muskel in diesem Moment voll auf Spannung gehalten wird.

Häufig ist dies zum Abschluss einer gewissen Technik der Fall.

Die vollkommene Anspannung der Muskeln kann auch vermeintlich schwächeren Verteidigern eine durchaus vorteilhafte Position verschaffen.

Durch die richtige Atmung werden im Körper ungeahnte Kräfte wach. Der Angreifer wird somit schnell feststellen, dass er das falsche Opfer gewählt hat.

Die richtige Atmung erlernen

Natürlich kann man die richtige Atmung nicht von einer Sekunde auf die andere erlernen. Dafür bedarf es viel Übung und einige Wiederholungen.

Bei der Ausbildung zum Selbstverteidigungslehrer lernt man zum Beispiel genau diese speziellen Atemtechniken.

Die Ausbildung wird innerhalb des Deutschen Judo-Bundes durchgeführt und besteht aus vier Modulen.

Wichtige Strukturen der Atmung, deren Anwendung und vielseitiges Hintergrundwissen werden in diesem Lehrgang vermittelt.

Dabei erfolgt die Unterrichtung der Atmung bereits im ersten Modul.

Dies ist auch nicht verwunderlich, da die Atmung den Grundstein für einen Erfolg in der Selbstverteidigung setzt.

Kampfkunst oder die Kunst der Selbstverteidigung?

Traditionelle Kampfkünste sind eine Sache. Selbstverteidigung eine andere. Oder doch nicht?

Die Grenzen sind fließend. Es gibt allerdings auch feine Unterschiede.

Gehören Sie zu den Menschen, die beim Stichwort „Selbstverteidigung“ an Kampftechniken denken? Oder Kampfsport? Und sich dagegen sträuben?

Fast jeder möchte tätliche Auseinandersetzungen vermeiden. Sich notfalls jedoch wirkungsvoll zur Wehr setzen können. Und das ist möglich!

Effektive Selbstverteidigung ist keine Frage komplexen Trainings.

Kampfkunst im Wandel der Zeit

Im Wesentlichen ist jede Kampfkunst eine Lehre. Das Erlernen von Fertigkeiten, Techniken und Regeln im Hinblick auf körperliche Auseinandersetzungen.

Nicht selten sind zudem philosophische oder kulturelle Aspekte fester Bestandteil des Unterrichts.

Vielleicht kennen Sie den Begriff „Martial Arts“? Auch hier ist in Anlehnung ans Lateinische von Kampfkunst die Rede.

Bei traditionellen Kampfkünsten war vor allem militärische Notwendigkeit ausschlaggebend.

Wobei insbesondere fernöstliche Kulturen zugleich Wert auf Charakterschulung legten.

Atemtechnik-Training

pixabay.com © abelleee

Das Bewusstsein trainieren. Ein ganzheitlicher Ansatz.

Bei modernen Interpretationen steht statt Kampf eher Kunst im Vordergrund. Weg von Gewaltanwendung, hin zu rituellen und spirituellen Praktiken.

Das als Tai-Chi bekannte Schattenboxen ist so ein Beispiel.

Der chinesische Volksport dient heutzutage auch in der westlichen Welt als nahezu meditativer Ansatz der Bewegungslehre.

Wo verlaufen die Grenzen zum Kampfsport?

Bei Kampfkunst geht es um Selbstverteidigung. Echte Gefahrensituationen. Zudem sind Aspekte wie Konfliktvermeidung und Selbstdisziplin oft zentraler Bestandteil der Lehre.

Kampfsport hingegen versteht sich als sportlicher Wettkampf. Zweikämpfe nach klar definierten Regeln.

Wobei je nach Kampfstil unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.

Meist geht es um eine ausgeglichene Auseinandersetzung. Im Idealfall sind körperliche Voraussetzungen sowie spezifische Fähigkeiten beider Rivalen nahezu gleichwertig.

Sieger ist, wer innerhalb des vorgeschriebenen Regelwerks bestimmte Kriterien erfüllt. Beispielsweise durch Aufgabe oder K. o. den Kampf zu beenden.

Wo liegen die Unterschiede zur Selbstverteidigung?

Sich selbst verteidigen bedeutet in erster Linie Konfliktsituationen zu vermeiden. Oder diese zu meistern. Indem Sie Angriffe abwehren.

Das Problem in gefährlichen Alltagssituationen? Angreifer suchen leichte Beute. Als Verteidiger sehen Sie sich meist einem überlegenen Gegenüber konfrontiert.

Oder gar mehreren Angreifern.

In diesem Fall legt der Angreifer die alles entscheidende Regel fest: Die, dass es keine Regeln gibt. So merkwürdig das klingen mag. Erlaubt ist, was Ihnen hilft.

Wirkungsvolle Selbstverteidigung erfüllt komplexe Anforderungen. Sie funktioniert:

  1. Auch gegen überlegene oder mehrere Angreifer
  2. Unabhängig von der Situation oder Form des Angriffs

Es gibt einen weiteren entscheidenden Faktor: Mentale Sicherheit. Auf der Straße ist jeder Angreifer von seiner Überlegenheit überzeugt.

Ansonsten hätte er sich ein anderes Opfer ausgesucht.

Mit speziellen Strategien und Selbstverteidigungstricks können Sie diesen vermeintlichen Nachteil zu Ihren Gunsten nutzen. Überraschen Sie Ihr Gegenüber.

Sagen und zeigen Sie, dass er an den Falschen geraten ist.

Selbstverteidigung lernen heißt auch Selbstbehauptung trainieren. Innere Stärke als Schutzschild gegen äußere Einflüsse.

Selbstverteidigungssysteme verstehen

Im Gegensatz zur traditionellen Kampfkünsten geht es hierbei um schnörkellose Selbstverteidigung. Ganz ohne künstlerischen Aspekt. Oder spirituelle Schulung.

Auch deshalb setzt Kampfkunst in der Regel jahrelanges Training voraus. Zeit, um Techniken und Prinzipien eingehend studieren zu können.

Egal ob Jiu Jitsu der japanischen Samurai oder Wing Chun chinesischer Shaolin-Mönche – der Leitgedanke waffenloser Gegenwehr ist tief in der Tradition verwurzelt.

Einige traditionelle Kampfkünste wie Karate oder Taekwondo gehören heute sogar zu den bekanntesten modernen Kampfsportarten.

Eine Sonderstellung nimmt das sogenannte Krav Maga ein. Als reines Selbstverteidigungssystem werden hier auch Deeskalation und Stressresistenz geschult.

Widerstand mit Taktik sowie einfachen und effektiven Methoden.

Selbstverteidigungskurse

In der heutigen Gesellschaft können sich Frauen, Kinder und zuweilen auch Senioren und Männer nicht immer sicher fühlen.

Hier setzt Selbstverteidigung an. In einem Selbstverteidigungskurs kann man dabei lernen sich in brenzligen Situationen sicher zu fühlen und sich zur Wehr zu setzen.

Ob für Frauen, Kinder, Männer oder Senioren – immer wird das Angebot auf die jeweiligen Gruppen zu geschnitten. Doch Selbstverteidigung ist für jeden wichtig.

Klassische Kampfsportarten, mit einem Schwerpunkt auf Selbstverteidigung sind u.a. Taekwondo, Krav Maga, Karate und Wing Tsun.

Hier hält man sich nicht nur körperlich fit und trainiert seinen Muskelaufbau, sondern man lernt auch Kniffs, Tricks und Strategien, wie man sich im Ernstfall zu verteidigen hat.

In Selbstverteidigungskursen geht es dabei aber nicht nur um die Vermittlung von Griffen, Techniken und Strategien, sondern auch darum das Selbstbewusstsein der Teilnehmer zu stärken.

Sie lernen in Gefahrensituationen richtig zu handeln und zu reagieren.

Doch bereits ein selbstsicheres Auftreten kann auf potentielle Täter abschreckend wirken. Denn in der Regel suchen Täter nach einem Opfer, nicht aber nach einem Gegner.

Selbstverteidigungskurse setzen da an, wo Kampfsportarten aufhören. Es wird in reellen Rollenspielen trainiert und geübt.

So wird Frau, Mann, Kind und Senior am besten auf den Ernstfall vorbereitet. Man bewahrt auch bei einem Überfall Ruhe und ist somit handlungsbereit.

Tipps zur Selbstverteidigung in kritischen Alltagssituationen

Konflikten ausweichen ist eine Sache. Auseinandersetzungen richtig angehen eine andere. Gefährliche Situationen erkennen und Auswege finden.

Ihre körperliche und seelische Unversehrtheit als ultimatives Ziel.

Nicht nur flinke Hände sind entscheidend. Auch ein kühler Kopf ist wichtig. Ohne Reflexe und Intuition ist auch die beste Selbstverteidigung nahezu wirkungslos.

Sie wollen Selbstverteidigung lernen? Sie haben jedoch weder Lust auf Kampftraining noch Zeit für intensive Kurse? Dann greifen Sie zur Lektüre!

In unserem Ratgeber „in 2 Sekunden außer Gefecht“ stellen wir eine Vielzahl von Strategien und Techniken vor.

Praktische und praxisnahe Tipps zur Selbstverteidigung, ganz ohne Vorkenntnisse.

Vorbeugung ist die beste Verteidigung

In eine kritische Lage geraten Sie meist ohne Verwarnung. Eine Vielzahl von Situationen lassen sich jedoch verhindern. Indem Sie diese frühzeitig erkennen.

Halten Sie Ihre Augen offen. Achtsamkeit ist der erste Schritt zur Selbstverteidigung.

Ein weiterer zuverlässiger Begleiter für den Alltag? Gesundes Misstrauen. Entwickeln Sie ein Gespür für Menschen. Besonders nachts können Sie so gefährliche Situationen schon im Ansatz erkennen.

Aber denken Sie daran: Verwechseln Sie Umsicht und Vorsicht nicht mit Furcht! Wer Angst hat, wirkt auch ängstlich. Und das wollen Sie vermeiden.

Kommunizieren mit Körpersprache

Die erste Botschaft, die Sie potenziellen Angreifern senden: Ihre Bewegung und Haltung. Auch Mimik und Gestik sind entscheidend.

Das Geheimnis? Selbstsicher wirken! Ohne sich zu sicher zu fühlen.

So signalisieren Sie Aufmerksamkeit. Und die möchte Ihr potenzieller Angreifer unter allen Umständen vermeiden.

Ein erhobener Kopf ist in der Regel ein Zeichen für gehobenes Selbstbewusstsein. Und auch Ihre Augen sprechen. Der Trick mit dem Blick als Signal an Ihr Gegenüber:

Suchen Sie Blickkontakt. Versuchen Sie zu kommunizieren. Ganz ohne Worte.

Innere Stärke strahlen Sie aus. Nicht nur über Ihre Augen. Machen Sie Mimik und Gestik zu einem Stoppschild. Auch das sind wirksame Selbstverteidigungstricks.

Verbale Selbstverteidigung

Nicht selten ist körperlose Gegenwehr die beste Selbstverteidigung. Wehren mit Wörtern. Konfliktbewältigung durch Selbstbehauptung.

Die Idee? Grenzen setzen. Und diese entsprechend zu kommunizieren. „Bis hierher und nicht weiter.“ Ihr Gegenüber sollte das hören und spüren.

Aufsehen erregen

Worauf Ihr Angreifer aus ist? An anderer Stelle haben wir es bereits erwähnt: Leichte Beute.

Im Idealfall kann er ohne Aufsehen und Widerstand seinen Plan durchziehen. Und das wollen Sie verhindern.

Suchen Sie die Nähe von Menschen. Machen Sie andere auf Ihre Situation aufmerksam. Vermeiden Sie jedoch Kurzschlussreaktionen. Gehen Sie strategisch vor, nicht hysterisch.

Strategien für effektive Selbstverteidigung

Je besser Sie auf eine Situation vorbereitet sind, desto besser können Sie reagieren. Zeit zum Überlegen bleibt jedoch selten.

Wird aus einer Konfliktsituation eine tätliche Auseinandersetzung, müssen Sie handeln. Intuitiv. Aber auch effektiv. Mit den richtigen Handgriffen.

Schwachstellen erkennen und ausnutzen

Sie sind Ihrem Angreifer körperlich unterlegen? Dann müssen Sie überlegen. Strategisch vorgehen. Indem Sie gezielt Schwachpunkte ausnutzen.

Egal wie austrainiert Ihr Gegenüber ist, Schwachstellen hat jeder Körper. Diese gilt es zu kennen. Und entsprechend zu nutzen.

Angriffe auf verletzliche Körperregionen wie Hals, Augen oder den Genitalbereich mögen Überwindung kosten. Doch wer hier zögert, verliert nicht nur wertvolle Zeit.

Bedenken Sie: Jede verlorene Sekunde, ist eine gewonnene Sekunde für den Angreifer. Daher sollten Sie schnell handeln. Sie wollen die Auseinandersetzung zügig beenden.

Eine der effektivsten Selbstverteidigungsstrategien? Druckpunkte. Auch diese behandeln wir in unserem eBook im Detail.

Den Angreifer kampfunfähig machen

Die wenigsten haben schon einmal jemanden geschlagen. Geschweige denn jemanden mit einem beherzten Schlag zu Boden geschickt.

Unter Umständen müssen Sie das jedoch.

Nicht immer reicht ein gezielter Griff, um sich aus einer Umklammerung zu befreien. Oder einer bedrohlichen Situation zu entkommen. Ein Knockout kann hier helfen.

Denken Sie daran: Weglaufen bedeutet wettlaufen. Jeder Angreifer kann Ihnen folgen. Vorausgesetzt er ist bei Bewusstsein. So fragwürdig das im ersten Moment klingen mag.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihrem Widersacher vorübergehend die Luft zu nehmen. Und so einer vermeintlich ausweglosen Situation zu entkommen.

Sind Atmung oder Blutdruck empfindlich gestört, ist meist Bewusstlosigkeit die Folge. Egal ob durch einen gezielten Schlag oder Griff.

Auch dieses Wissen können Sie in einer Auseinandersetzung wirkungsvoll einsetzen.

Wo fängt Notwehr an?

Vermutlich haben Sie den Begriff schon einmal gehört. Aber wissen Sie auch, wie die Rechtslage in Deutschland aussieht?

Wir möchten nicht ins (juristische) Detail gehen. Lediglich ein paar Anmerkungen machen.

Fakt ist: Mit geübten Kampfhandlungen oder Selbstverteidigungstechniken können Sie Menschen verletzen. Bleibende Schäden sind nicht ausgeschlossen. Bis hin zu lebensbedrohlichen Folgen.

Steht ihr eigenes Leben auf dem Spiel, müssen Sie dieses Risiko unter Umständen eingehen. Sie sollten sich wehren. Notfalls auch mit Gewalt.

Das Problem bei bedrohlichen Alltagssituationen auf der Straße?

Sie wissen nicht, ob Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Oder ob Ihr Gegenüber bewaffnet ist. Und wo dessen Hemmschwelle liegt.

Wer Selbstverteidigung lernen möchte, sollte auch ein Gespür für Menschen und Situationen entwickeln.

Es geht nicht nur darum zu reagieren. Eine angemessene Reaktion ist entscheidend.

Selbstverteidigung fängt im Kopf an

Das Bewusstsein vielleicht waffenlos zu sein, aber nicht wehrlos. Bei den traditionellen Kampfkünsten ist das ähnlich. Und doch gibt es feine Unterschiede.

Kampfkunst ist mitunter ein Lebensweg. Selbstverteidigung hingegen Mittel zum Zweck.

Statt einem perfektioniertem „wie“ steht hinsichtlich der Verteidigung das „egal wie“ im Vordergrund.

Es gilt, sich in einer Vielzahl von Situationen zu behaupten. Unter verschiedensten Umständen. Auch ohne intensives Training.

Genau da setzt „In 2 Sekunden außer Gefecht“ an. Mit praxisnahen Strategien, praktikablen Techniken und praktischen Tipps zur Selbstverteidigung.

Täuschung als Selbstverteidigung

Eine effektive Selbstverteidigung kann auch in einer Täuschung bestehen. Damit ist eine Ablenkung gemeint, die beispielsweise eine Flucht ermöglicht.

Alternativ kann die Täuschung jedoch auch eine andere Aktion ermöglichen. Dem Angreifer soll dabei etwas vorgespielt werden, dass bei ihm einen Irrtum hervorruft.

Die wahren Absichten, der sich verteidigenden Person sollen dabei natürlich verdeckt bleiben.

Im Folgenden sollen einige Tipps zur Selbstverteidigung, in Form von Täuschungsmanövern gezeigt werden.

  • Ablenkend. Der Blick hinter den Angreifer ist der Klassiker unter den Selbstverteidigungstricks und kann diesem das Gefühl geben, dass der Angegriffene nicht allein ist. Eventuell könnte sich hier Hilfe für den Angegriffenen finden. Aber auch ein Zeuge könnte sich hinter dem Angreifer verbergen. Dreht der Angreifer sich um, ist der richtige Zeitpunkt für die Flucht gekommen.
  • Plötzlich. Ein plötzlicher Schritt nach vorne kann ebenfalls sehr effektiv sein. Je schneller und ruckartiger dieser erfolgt, desto mehr erschreckt sich meist der Angreifer.
  • Energisch. Auch ein energisches Auftreten mit dem vorderen Bein erzielt diesen Effekt.
  • Laut. Besonders bewährt zeigt sich allerdings ein Kampfschrei. Dieser sollte so laut und so kraftvoll wie möglich erfolgen.

Durch ein effektives Täuschungsmanöver ist es allerdings auch möglich, einen vorhersehbaren Angriff zu provozieren. Dieser kann dann besser abgewehrt werden.

Besonders gut eignet sich dafür eine angeblich schlechte Deckung oder ein angetäuschtes Zurücktreten.

Eine entsprechende Kontertechnik sollte dann allerdings auch unbedingt beherrscht werden. Eine Selbstüberschätzung ist hier fehl am Platz.

Aber auch ein Anspucken kann den Angreifer aus dem Konzept bringen. Ebenso zeigte es sich meist als effektiv, etwas nach dem Gegner zu werfen.

Bei Dunkelheit kann dieser nämlich häufig nicht erkennen, was genau geworfen wird und wird aus Reflex ausweichen.

Dass es sich dabei vielleicht nur um einen relativ harmlosen Schlüsselbund handelt, erkennt er dann nicht.

Während er durch den Wurf abgelenkt ist, verschafft sich der Verteidiger Zeit.

Jedoch sollte nicht die volle Konzentration auf das Täuschungsmanöver gelenkt werden. Schließlich gilt es auch die Umwelt im Auge zu behalten.

Denn die besten Selbstverteidigungstricks helfen nur wenig, wenn der Angreifer unerwartet Verstärkung bekommt. Andererseits könnte auch Hilfe nahen.

Je näher der Angreifer allerdings ist, desto mehr muss sich auf ihn konzentriert werden.

Selbst Täuschungsmanöver entdecken

Neben der eigentlichen Durchführung der Täuschungsmanöver, ist es ebenso wichtig diese auch zu erkennen, wenn sie vom Gegner angewendet werden.

Häufig wird hierbei empfohlen, auf Zuckungen im Gesicht zu achten. Allerdings ist dies in der Praxis häufig nicht möglich.

Schließlich ist es nicht selten dunkel oder der Gegner zu weit entfernt.

In der Aufregung fällt es außerdem schwer, sich auf solche Kleinigkeiten zu konzentrieren. Darüber hinaus fehlt dafür häufig die Zeit.

Das größte Manko ist allerdings, dass das Erkennen von Täuschungsmanöver auch eine gewisse Übung braucht.

Deshalb muss eine gewisse Sensibilität aufgebaut werden, was nur durch Übung erfolgen kann.

Wer sich somit bereits mit dem Thema Selbstverteidigung beschäftigt hat, der sollte solche Übungen regelmäßig durchführen.

Training zur Selbstverteidigung

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Im Zuge dessen wird eine Angriffssituation simuliert. Einer der beiden Partner spielt dabei den Angreifer, der andere den Verteidiger.

Der Angreifer führt nun verschiedene Täuschungsmanöver durch. Mit der Zeit wird der Verteidiger lernen, auf welche Merkmale er besonders zu achten hat.

Nur durch eine regelmäßige Übung, kann das sichere Erkennen trainiert werden.

Natürlich darf der potentielle Angreifer in dieser Übung nicht nur Täuschungsmanöver ausführen. Effektiv wird die ganze Sache nur, wenn gelegentlich auch ein Angriff stattfindet.

Durch diese Übungen kann auch der Verteidiger seine Mimik und Körpersprache trainieren.

Denn die Täuschungsmanöver sollte er sich wenn möglich nicht ansehen lassen.

Ein leichtes Zucken der Gesichtsmuskulatur lässt sich zwar meist nicht vermeiden, kann jedoch deutlich reduziert werden.

Auf jeden Fall kann so eine effiziente Vorbereitung durchgeführt werden. Je häufiger das Ganze geübt wird, desto besser.

Regelmäßigkeit = effektive Selbstverteidigung

Wollen Sie sich sicherer fühlen? Wollen Sie Ihre Familie beschützen? Oder wollen Sie einfach nur angstfrei nachts durch die Straßen gehen?

Doch Ihre Zeit erlaubt Ihnen leider nicht immer zum Training zu gehen?

Dann hilft tatsächlich nur eines, um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Nämlich die Fähigkeiten durch das eigene Training zu verbessern!

Doch wie soll man das angehen? Was soll das überhaupt bringen? Denn letzten Endes braucht man doch einen Partner, mit dem man üben kann, oder nicht?

Nein, man kann sehr viel alleine dafür tun, sich besser zu verteidigen. Doch worauf sollte man dabei achten?

Worauf kommt es an?

Selbstverteidigung selbst zu trainieren ist dabei recht einfach, wenn man weiß, worauf es ankommt.

Dabei muss man sich zunächst überlegen, auf was Wert gelegt werden sollte und was man alleine besonders gut trainieren kann.

Schattenboxen

Sicherlich fällt Ihnen als Erstes einmal das Schattenboxen ein. Diese Form des Trainings wird schon seit Jahrtausenden trainiert.

Zum Beispiel in der Kata, dem Kampf gegen unsichtbare Gegner, im Karate.

Der Vorteil des Schattenboxens ist vor allem, dass so spielerisch bestimmte Bewegungsabläufe gelernt werden können.

Bei fleißigem Wiederholen dieser Bewegungsabläufe prägt sich das Unterbewusstsein diese ein und Sie können sie im Ernstfall schneller einsetzen.

Außerdem werden Sie treffsicherer, schneller und fitter.

Sie kennen dies sicherlich als Kombinationen, wie:

  • linke Grade, rechte Grade, linker Haken oder
  • linker Jab, linker Jab, rechte Grade

und vielen weiteren Kombinationen.

Je nach Kenntnisstand können Sie sich nun selber Kombinationen überlegen. Andernfalls habe ich hier ein paar für Sie (vorausgesetzt Sie stehen mit der linken Hand vor):

  • linker Jab, linker Jab, rechte Grade
  • linke Grade, rechte Grade, linker Aufwärtshaken
  • linke Grade, rechte Grade, linker Kick (Höhe bestimmen Sie selbst)
  • linke Grade, rechte Grade, Abtauchen, Wieder hochkommen, linker Haken
  • linke Grade, rechte Grade, nach links auspendeln (also abtauchen und den Schwerpunkt nach links verlagern), rechter Kick

Lesen Sie Näheres zu effektiver Selbstverteidigung in dem Buch „In 2 Sekunden außer Gefecht“ nach.

Vorstellungskraft

Wussten Sie, dass mentales Training genauso effektiv sein kann wie körperliches? Ein Experiment von Alan Richardson kam zu diesem Ergebnis.

Er ließ eine Gruppe von Basketballerspielern Würfe üben. Die zweite Gruppe stellte sich diese Würfe lediglich vor und die dritte tat nichts dergleichen.

Das Ergebnis war, dass die ersten beiden Gruppen ähnliche Erfolge erzielten. Die dritte Gruppe hingegen erzielte keinerlei Verbesserungen.

Alleine die Vorstellung vom Training – und vor allem des Ernstfalls – kann also die Qualität des Trainings wesentlich erhöhen!

Physische und psychische Vorbereitung

Stellen Sie sich mögliche Gefahrensituationen möglichst genau vor. Wo könnte sich eine solche Situation abspielen? Was könnte passieren?

Was würden Sie machen, wenn jemand von der Seite käme? Was, wenn der Angreifer von hinten käme? Und so weiter.

Am besten verknüpfen Sie diese Vorstellung mit dem Schattenboxen. So wird Ihr Training noch effektiver.

Gehen Sie also einfach alles einmal im Kopf durch und Sie werden auch viel besser Fragen an Ihren Trainer stellen können.

Nur wenn Körper und Geist im Training zusammenarbeiten lernen Sie effektive Selbstverteidigung.

Sie haben also gesehen, dass es letztlich nur auf zwei Dinge beim eigenen Training ankommt.

  • Dem körperlichen Training, indem Sie die Bewegungsabläufe lernen
  • Dem mentalen Training, indem Sie sich realitätsnah in die Gefahrensituation versetzen und überlegen, wie sie reagieren würden

Nehmen Sie diese beiden Apsekte ernst. Nur so gelingt es Ihnen, effektiv Selbstverteidigung durch das eigene Training zu erlernen.

Dabei sei als letzter Tipp noch mitgegeben, dass Sie sich am besten die Situation so gefährlich wie möglich vorstellen.

Womöglich werden Sie überrascht. Sie haben vielleicht keinen Ausweg. Vielleicht müssen Sie sich gegen mehrere Angreifer verteidigen.

Und auf jeden Fall werden Sie unter Adrenalin stehen und nicht so klar denken können wie sonst.

Bereit für die Realität?

Bringt die Situation im Training der Selbstverteidigung wirklich etwas für die Realität? Mehr oder weniger ist man vorbereitet, wenn man seinem Trainingspartner gegenübersteht.

Man weiß, dass es gleich zur Sache geht. Doch ist das relavant für die Realität?

Der technische Aspekt

Im Vordergrund steht für jede Kampfsportart die Technik. Diese muss erst einmal erlernt werden. Sind die Grundschritte vorhanden, ist man auch in der Realität einen Schritt voraus.

Die Informationen richtig bearbeiten können:

Schnelles Einschätzen der Situation sowie sofortiges Handeln sind das A und O. Mehr zu effektiver Selbstverteidigung in zwei Sekunden finden Sie hier.

Das sollte beim Training vermittelt werden, damit auch in der Realität schnell gehandelt werden kann.

Die emotionale und wichtigste Basis

Wenn zu viel Angst herrscht, dann geht man in der Realität unter. Im Training wird man stets behütet und fühlt sich stark.

Darum ist wohl der wichtigste Schritt, mit seinen Emotionen ins Reine zu kommen.

Ein guter Trainer arbeitet an all diesen Punkten:

Nur die reine Technik bringt nichts, wenn man bei der ersten realen Situation die Nerven verliert. Auch die Einschätzung muss stimmen.

Ein guter Trainer weiß das und arbeitet an all diesen Punkten, die wichtig sind für die Selbstverteidung.

Die Lernumgebung beim Training

Beim Training herrscht eine andere Atmosphäre. Man kennt den Trainer und seine Trainingspartner. Daher fühlt man sich sicherer als in der Realität.

Werden nur realitätswichtige Punkte trainiert?

Oftmals ist es so, dass weitere Punkte trainiert werden. Nicht alles wird in der Realität abverlangt. Dennoch ist das Training oft ausgeprägter.

Einsatz von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen

Messerstiche sind gefährlich und enden oft tödlich. Aber auch gegen diese kann vorgegangen werden.

Aus Sicherheitsgründen kann der Trainer diese Form nicht mit einbringen, da auch beim Training das Risiko einer Verletzung zu hoch wäre.

Der Trainer als Repräsentant

Der Trainer steht dafür, seinen Lehrling vorzubereiten. Aber er muss das verkörpern, was auch in der Realität passieren kann. Dieser Übergang ist oftmals der schwierigste.

Die eigene Überwindung

Der Trainer kann viele nützliche Tipps und Tricks zeigen. Doch im Endeffekt muss man sich selbst überwinden können.

Man muss über seinen eigenen Schatten springen und seine Emotionen bändigen.

Druckaufbau im Training der Selbstverteidigung

Mit viel Druckaufbau des Trainers ist es möglich, bereits dort vieles abzuverlangen.

Dank dieser Methode wird man Schritt für Schritt auf die Realität vorbereitet.

Fazit

Der Unterschied zwischen Training und Realität ist enorm.

Doch mit genug Übung und verschiedenen Komponenten kann man gut auf reale Konstruktionen vorbereitet werden.

Vorbereitung ist bekanntlich das A und O und erleichtert eine Menge.

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Author: WehrDichJetzt

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